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Krabat-Wanderweg

Bildurheber: Schwarzkollm

Ausgangspunkt der Wanderung ist Schwarzkollm. Die Wanderung beginnt am David-Traugott-Kopf-Haus und führt in Richtung Koselbruch vorbei am Teufelsstein. Ein Stück weiter rechts finden wir die "Schwarze Mühle", das heut als Mehrfamilienhaus genutzt wird.

Unser Wanderweg führt uns weiter nach Bröthen. Vorbei an einem kleinen Badesee durch Kiefernwälder gelangen wir in die Ortslage Bröthen.

Sehenswert sind hier vor allem die Wassermühle und die Heimatstube. Die Wassermühle wurde 1874 erbaut und bis in die 50er Jahre betrieben. In der Heimatstube hat die Gemeinde Zeugen der Vergangenheit gesammelt, die noch bis in unsere Zeit das Leben und das Bild des sorbischen Dorfes bestimmt haben. Vorbei am Naherholungsgebiet, entlang des "Bröthner Badesse" erreichen wir den Ortsteil Michalken. Dort lädt Sie das Gasthaus "Mühlengrund" auf eine kleine Rast herzlich ein.

Nachdem wir die Ortschaft verlassen haben, erreichen wir das Naturschutzgebiet "Dubringer Moor". Auf der weiteren Wanderung gelangen wir zu den Neudorfer Teichen (von Hiesigen auch Zelders Teiche genannt). Sie wurden im 17. Jahrhundert von Mönchen zum Zwecke der Fischzucht angelegt. Hier kann man verweilen und die Möglichkeit nutzen, mit dem Kahn auf dem Teich zu rudern und die idyllische Landschaft auf sich einwirken zu lassen.

Unser Wanderweg führt uns weiter nach Wittichenau. Auch die Stadt Wittichenau kann aus dem Sagenschatz um Krabat berichten. So wird erzählt, dass Krabat auf der Pfarrei in Wittichenau zwei Hände voll Hafer in den Kachelofen geworfen hat und eine Kompanie Soldaten daraufhin herausmaschiert sei.
Wir setzen unsere Wanderung in Richtung Brischko fort. Vor dem Elsterwehr liegt der Teich, in den der Sage nach Krabats Knecht das Zauberbuch, den Koraktor, werfen musste.

So langsam kommen wir dem Ziel Groß Särchen näher. Wald, Feld und Wiesen wechseln sich ab.

Dem Sagenbuch des Königreiches Sachsen (Meiche) wird Krabats Ende 1704 im Hause des jetzigen Groß Särchener Gasthofes "Zum Schwan" so berichtet: "Die freundlichen Wirtsleute waren sehr um seine Pflege besorgt. Er sagte zu den um sein Bett stehenden Getreuen, wenn sich der Geist der irdischen Hülle des Körpers entlöste, und es würde dann ein schwarzer Rabe auf dem Schornstein des Sterbehauses sitzen, so sei er verloren. Ließe sich dort ein weißer Schwan sehen, so habe er ein seliges Ende gefunden ...
Eben stimmten die im Sterbezimmer Weilenden den wendischen Trauergesang an, da sahen sie auf dem Dachfirsten das Gefieder eines weißen Schwanes glänzen."

Unsere Wanderung endet hier. Wer Lust hat, kann sich bei einem Krabatbier im Gasthaus "Zum Schwan" entspannen oder er wandert weiter zum Knappensee.

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