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Bautz’ner Mättigbrot
Mit jedem gekauften Brot, stärken Sie ihre Heimat...
Fotografija: Christoph Scharf Am 25. September 2007 wurde die Dr.-Gregorius-Mättig-Stiftung in Bautzen neu gegründet und bietet nun die Chance, in der Oberlausitz eine unabhängige und wirkungsvolle Förderung von Jugend, Bildung und Kultur zu sichern.
Bäcker-Innungsmeister Lutz Neumann übergab am 27.05.2009 einen Scheck an Reinhard Pappai von der Bautzener Mättigstiftung. Das Geld geht in einen Bildungsfonds.
Das so genannte Mättigbrot kommt bei den Kunden gut an: Von der neuen Spezialität gingen seit Anfang des Jahres bereits rund 2500 Stück über die Ladentheke von zehn Bäckern der Bautzener Innung. Das besondere daran: Vom Verkaufspreis von je 2,30Euro fließen immer 30Cent an die Mättigstiftung. Im ersten Quartal kamen so 756Euro zusammen. Einen Scheck in dieser Höhe überreichte gestern Bautzens Bäcker-Innungsmeister Lutz Neumann an Superintendent Reinhard Pappai, den stellvertretenden Vorsitzenden des Stiftungsrates. „Das Geld ist für den Bildungsfonds der Mättigstiftung bestimmt“, sagte Reinhard Pappai. Aus diesem Topf sollen künftig bedürftige Jugendliche einen Zuschuss erhalten, um sich ein Studium oder auch eine kostenpflichtige Ausbildung leisten zu können. „Hilfe bei der Bildung ist ein Ur-Anliegen von Dr. Gregorius Mättig, der schon im 17. Jahrhundert Essen und Stipendien für arme Kinder finanziert hat.“
Mit der Aktion der zehn heimischen Bäcker will die Innung an die Tradition anknüpfen, begabten jungen Leuten eine Bildung zu ermöglichen, die sie sich sonst nicht leisten können. Wer als erster vom Bildungsfonds profitiert, entscheidet sich frühestens im September – dann tagt der Stiftungsrat das nächste Mal. Fest steht jedoch, dass es Bedürftige aus der Region sein sollen. „Die Spenden bleiben hier vor Ort, denn nicht nur in fernen Ländern gibt es Armut und Leute, die weniger Chancen haben“, sagt Reinhard Pappai.
Brot mit heimischen Zutaten
Innungsmeister Lutz Neumann nutzte den guten Start der Aktion, um auf die Besonderheit des Mättigbrots hinzuweisen: „Wir haben nur Produkte aus unser Region dafür verwandt, im Brot finden sich weder Konservierungsmittel noch chemische Zusätze.“
(SZ vom 28.05.2009)
Das Sauerteigbrot wird von allen zehn Bäckern einheitlich mit Leinsamen und Nüssen angeboten. Geziert wird es von einer breiten, bunten Banderole mit Mättig-Bild. „Gern können sich noch weitere Bäcker beteiligen – es ist schließlich für einen guten Zweck.“
city-map Bautzen ist überzeugt, dass sich das “Brot zur Stiftung” zu einer festen Größe in Stadt und Umland entwickeln kann und wir unterstützen die Initiatoren Lutz Neumann, Obermeister der Bautzener Bäckerinnung, und den Bäckermeister Stefan Richter aus Kubschütz gern bei der Vermarktung des Mättigbrots im Internet und wünschen zur Einführung im Jahr 2009 viel Erfolg.
Hier erhalten Sie unser Mättigbrot:
Dodatne informacije
Navedba izvora:
SZ 28-05-2009 Lokalausgabe Bautzen
